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Kyenjojo Schulprojekt der Kinderhilfe Uganda

Einblick in die Arbeit der Kinderhilfe Uganda – Unsere Erfahrungen mit Pepi Gasteiger  

Im Februar 2025 erhielten wir die besondere Gelegenheit, die Arbeit der Kinderhilfe Uganda hautnah mitzuerleben. Pepi Gasteiger, Gründer des Vereins, lud uns ein, ihn bei der Registrierung neuer Kinder für das Sponsoring-Programm und der Verteilung gespendeter Kleidung und Schuhe zu begleiten. Gemeinsam konnten wir über 450 Kinder mit dringend benötigter Kleidung und Schuhen versorgen.  

Schon bei der Ankunft in einem abgelegenen Dorf wurde uns bewusst, wie essenziell Selbstversorgung für die Menschen hier ist. Bereits am frühen Morgen arbeiteten Frauen mit ihren Babys auf den Feldern, während Kinder Wasser vom Fluss ins Dorf schleppten – anstatt sich, wie in Europa, auf den Schulbesuch vorzubereiten. Diese Kinder, die damals Pepis Blick veränderten, prägten auch uns zutiefst: Sie waren überall – und sie arbeiteten hart.  

Pepi erklärte uns bereits im Vorfeld, warum sie nicht zur Schule gehen. Für viele Familien sind die Schulgebühren von 40 Euro pro Jahr eine unüberwindbare Hürde. Manche Eltern schaffen es, die Gebühren für einige Monate aufzubringen, doch sobald das Geld fehlt, werden die Kinder wieder nach Hause geschickt.  

Bildung als Ausweg aus der Armut  

Seit Jahren kennt Pepi diese Realität. Als er erstmals nach Uganda kam, erkannte er schnell, dass Bildung der Schlüssel zu einem besseren Leben ist. Kurzentschlossen übernahm er damals die Schulgebühren für sechs Kinder – vier Jungen und zwei Mädchen. Ihre Freude war unbeschreiblich, und die Zeugnisse, die sie ihm später stolz präsentierten, bewiesen, wie sehr sie diese Chance nutzten.  

Diese Erfahrung legte den Grundstein für die Kinderhilfe Uganda. Heute ermöglicht der Verein Hunderten von Kindern den Schulbesuch. Doch der erste Schritt ist die Registrierung.  

Ein Moment der Hoffnung  

2025 begleiteten wir diesen Prozess: Kinder mit leuchtenden Augen standen in langen Reihen, während ihre Namen in die Listen eingetragen wurden. Jedes Kind erhielt nicht nur die Aussicht auf eine Schulpatenschaft, sondern auch neue Kleidung und Schuhe – oft das erste Mal in ihrem Leben, dass sie eigene, ungetragene Sachen bekamen.  

Das ugandische Schulsystem unterscheidet sich drastisch von dem in Europa. Staatliche Schulen sind schlecht ausgestattet, und viele Familien schicken ihre Kinder stattdessen auf kirchliche Schulen, die jedoch ebenfalls Gebühren verlangen. Das Schuljahr erstreckt sich von Januar bis November, unterteilt in drei Semester. Wer nicht zahlen kann, bleibt ausgeschlossen – eine harte, aber alltägliche Realität.  

Im Dorf, das wir besuchten, konnten 130 Kinder nicht zur Schule gehen, nur weil das Geld fehlte. In Familien mit bis zu acht Kindern erhielt oft nur eines eine Ausbildung – manche gar keins. Die Prioritäten sind klar: Feldarbeit und Nahrungssicherung gehen vor.  

Ein Beitrag der ein Leben verändert kann  

Unsere Zeit mit Pepi Gasteiger und der Kinderhilfe Uganda hat uns tief bewegt. 40 Euro im Jahr – eine Summe, die in Europa kaum ins Gewicht fällt – kann hier ein Leben verändern. Jedes Kind verdient eine Zukunft.  

Wir freuen uns wenn Du ein ganz klein bisschen mithelfen kannst. Dafür bekommst Du von uns ein herzliches Dankeschön und ein dankbares und zufriedenes Lächeln eines Kindes in Kyegegwa.


Unterstütze das Schulprojekt in Uganda – Mit Bildern, die helfen!  

Jedes Bild erzählt eine Geschichte – und mit deiner Unterstützung schreibst du eine neue.  

So kannst du helfen:
1️⃣ Wähle ein oder mehrere Bilder, die dich berühren.  
2️⃣ Lege sie in den Spendenkorb – so oft und mit dem Betrag, den du geben möchtest.  
3️⃣ Bezahle einfach und sicher – genau wie gewohnt.  

Dein Beitrag macht einen Unterschied! Jeder Euro fließt direkt in Bildung und eine bessere Zukunft für die Kinder vor Ort. Sepi fliegt jedes Jahr mehrfach auf eigene Kosten nach Uganda und kontrolliert Deine Spenden. Weiterhin ist Witney vor Ort. Sie war eines der ersten Kinder, die gesponsert wurde. Heute studiert Witney in Kampala, der Hauptstadt Ugandas, Finanzwesen. Sie ist die gute Fee vor Ort, kennt die Schulen, die Gepflogenheiten und den Alltag der Kinder. 

Donnerstag, 13. Februar 2025